15. August 2009 - 11:48 Uhr
Der September, Altweiberhochsommer, nach anstrengenden Einkaufsbummeln versammeln sich die alten Damen suchen Abends schattige Plätze auf und bestellen Kaputschino. Falls dieser mit aufgeschäumter Milch serviert wird: “Wie ohne Sprühsahneß!”.
Auf der Piazza sammeln sich die älteren Herren zögerlich nach einem ganztägigen Beobachtungswettkampf und setzen sich hinzu. Dann gibt es den wohlverdienten Eisbecher und dazu ein Paderborner Pils aus der Flasche. Weiterlesen »
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12. August 2009 - 21:20 Uhr
So liebe Hörerinnen und Hörer,
wir starten so langsam in die neue Saison, die Termine sind gerade im Netz gelandet. Wir werden die kommenden 10 Monate anfangen zu tingeln, wenn Ihr gute Läden kennt, die zu uns passen schreibt mir doch kurz eine E-Mail. Ansonsten wir freuen uns schon, los geht es im Artusa, wieder italienisch laut und herzlich
Ich hoffe wir sehen uns!
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12. August 2009 - 20:10 Uhr
Wie heißt es doch so schön: Wenn der liebe Gott gewollt hätte, dass wir nackt sind, wären wir auch so auf die Welt gekommen. Da dem aber nun mal nicht so – ach, doch? – Dann sollten wir den nächsten Dombesuch vielleicht – oder zumindest den nächsten Saunagang – oder gar die nächste Kneipenlesung?
Gott, bewahre! Wir lesen nur drüber. Über des nackten Mannes Taschenlosigkeit, der Kanzlerin neue Kleider, den zarten Hauch von Nichts und nicht zuletzt natürlich die Splitterfaser.
Wo und wann? Na, im Lenz natürlich, dem letzten Hort der Freikneipenkultur. Und zwar am 20. Juni 2010.
Nur keine Scham: Kommet in Scharen. Aber werft Euch bitte, bitte vorher was über. Denn wie heißt es doch so schön: Wenn der liebe Gott gewollt hätte…
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12. August 2009 - 20:08 Uhr
Der Vatertag mit den alles andere als nur Saft in sich hineingießenden und voll im Saft stehend sich wähnenden Männern wird gerade überstanden sein. Aber nicht nur diese komische Zunft treibt es im Mai, dem Monat eigenartigster Brunftbräuche, hinaus: Jünglinge holzen Birkenwäldchen kahl, um Ihrer Auserwählten das Holz vor die Hütte zu schmeißen. Die hinwiederum prüfen, ob das Gras schon hoch und die Mücken schon zwickfreudig genug sind. Anderenfalls würde sich der Platz ja noch nicht zum Blumen pflücken eignen. Und der böse Wolf, Protagonist des Unheimlichen und Gefährlichen unserer heimischen Natur, müsste auch noch etwas auf seine Chance warten.
Ihr habt am 16. Mai 2010 die Chance, einer Kneipenlesung über Heimlichkeiten in der Heide und Unheimlichkeiten im Wald beizuwohnen.
Wo? Das wird sich noch klären. Wenn Du eine schöne Lesungsstätte hast oder kennst: Klick doch bitte Kontakt an.
Klar ist: umsonst, aber drinnen. Vielleicht mit einer süßen Heide im Arm am aus deutschem Wald gedrechselten Tresen.
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12. August 2009 - 20:06 Uhr
April, Paderborn bekommt es ab, es regnet sich schon wieder vor dem Teutoburger Wald ab. So sind wir zu unseren Nachbarn, wir lassen sie im Trockenen stehen und nehmen das Nasse in Kauf. Kurz vor dem Wonnemonat stehen wir im Regen, Regen, Wind, Sturm und Unwetter, April-April, die Sintflut. Der einzige Grund warum der Eingeborene Paderborner von der Evolution nicht mit Schwimmhäuten ausgestattet wurde sind Arkaden, Regenschirm und Einkaufspassagen.
Wir schweißen unsere Bücher in Folie ein und retten uns am 18. April ins trockene Lenz die Lesung startet um 20:30 Uhr. Die Lesung ist wie immer kostenlos, die heitere Stimmung kommt durch unser Publikum und das Bier.
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