Archiv für Juni 2010


Gut gebaut – Lenz

17. Juni 2010 - 21:51 Uhr

Der Winter ist uns irgendwie dazwischengekommen, dann ist auch noch der Bauträger insolvent gegangen, aus der alten Wohnung mussten wir auch raus nun leben wir im Container. Horst der Maurer sagt, dass wir zum 19. Juni 2011 rein können. Wieder verzögert. Angeblich ist unser frisches modernes Design und die tolle Architektur unseres Hauses Schuld. Die Architektin würde nur durch Fingernägel und Dekolletee glänzen, meint Horst.

Wir lesen am 19. Juni um 20.00 Uhr im Lenz über hübsche Maurer, mauern, anbaggern, und über die andere Seite der Straße, die zu den Maurern nicht passen wollenden Modells, Idealmaße und glänzende Architekturen. Und weil das mit dem Bau so ein Streß war ist der Eintritt frei.

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Billig Willich – Café Röhren

17. Juni 2010 - 21:48 Uhr

Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Und wat nix kostet, is nix. Also, alles was recht ist, ist nichts – oder wie? Wir rennen trotzdem weiter zum Discounter und sind überhaupt permanent alle auf der Jagd nach Schnäppchen, denn die Welt ist teuer und Geiz ist geil. Je mehr für weniger, desto besser. Und wer noch drei Tropfen mehr aus der leeren Zahnpastatube rausdrückt, ist der King. Weil gespart. Gespart wird, was das Zeug hält – weil das Geld woanders gebraucht wird, wo man es nicht sieht. Es muss ja Rendite geben, sonst macht unser System nicht mehr mit. Billige Ausrede? Nein, alle machen es ja so … Billige Ausreden, billige Imitate, billige Importe und billiges Essen machen unser Leben billiger, aber es wird uns dadurch nicht teurer. Komische Sache. Perfekt für eine Lesung! Und ganz billig, weil der Eintritt ist – wie immer – frei und das Bier ist auch preiswert, im Sinne von „seinen Preis wert“. Am 15. Mai 2010 im Café Röhren ab 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr).

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Qualmende Socken – Lenz

17. Juni 2010 - 21:45 Uhr

Es ist ja Mode geworden heutzutage einfach mal so weg zu gehen, die Wälder per pedes unsicher zu machen, altmodisches Liedgut den Pilzen entgegen zu schmettern, sich lang und breit über die Freuden der langsamen Fortbewegung zu ergießen – doch wer denkt an die Hintergründe, die Antriebe, die Qualen, die Folgen für Umwelt, Mensch und Material?
Noch nicht einmal die Society – Reporter der Klatschpresse, nein die Kneipenleser wenden sich den Folgen der dauernden Bewegungslust ihrer Mitmenschen zu und nehmen sich ein Herz für die Fragen des Wanderns, die bisher noch gar nicht gestellt wurden.
Nach der Lesung sollte jeder Zuhörer und jede Zuhörerin in der Lage sein die Bedeutung des Wanderns in der kommenden Saison vollständig zu ermessen.
Anleitung zum Wandern in höherer Stufe im Lenz am 17.4.2011, wie immer Eintritt frei.

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Bisse und Küsse – Zum Fressen gern – Café Röhren

17. Juni 2010 - 21:43 Uhr

Wieder einmal gehen die Kneipenleser fremd ins Café Röhren! Und wie immer tun sie es um 20 Uhr, gern und öffentlich und ganz umsonst! Und wenn das immer noch keinen Skandal macht, dann vielleicht unser Thema:

Denn auch wenn wir gewiss keine Kochrezepte lafern, ist das vielleicht doch kein Abend für eingefleischte Vegetarier: In der Grauzone, wo zwischen Hass und Liebe vieles möglich erscheint und wo es vor lauter allzu Menschlichem manchmal richtig tierisch abgeht, wird die Grenze des guten Geschmacks auch schon mal überschritten. Und das ist nicht erst seit Bram Stokers „Drakula“ und allen seinen Nachfolgern so. Vom Ehekrieg über die Großwildjagd bis zum „Schnecken anschlabbern“ ist hier alles drin. Am 20. März um 20:00 Uhr im Café Röhren (Einlass 19:00 Uhr).

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Angeschmiert – Lenz

17. Juni 2010 - 21:39 Uhr

Angeschmiert im Lenz
Was Wunder, wenn die Kneipenleser am 20. Februar 2011 ab 20 Uhr im „Lenz“ bei dem Thema etwas ölig rüberkommen, denn diesmal gehts um Matsche, Gel und Schmiere.

Das klingt nach untenrum und etwas unanständig, ist aber nicht nur unterhalb der Gürtellinie beliebt. Schließlich braucht sowas jeder Freizeitpunk für den Igel überm Gebälk und muss bei gekrönten Häuptern notfalls die Locke unterm Diadem betonieren. Auch alterspezifisch ist da nichts festgelegt, denn die Schlammschlachten aus dem Kindergarten streben ja mit Erreichen der Volljährigkeit und des Ehezertifikats ihrem eigentlichen Höhepunkt erst entgegen. Und wenn schließlich Fernsehköche oder Regierungskoalitionen öffentlich ihren Brei bereiten, ist man im Schmierentheater schon mitten drin. Kaum einer also, der hier nicht sein Fett abkriegt!

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