Jule

Sprach-los findet man mich selten. Beruflich wie privat. Sprach-begeistert dagegen, das ist nahezu Dauerzustand. Worte, Wörter, Sätze, Passagen, Ausdrücke, selten gebrauchte und rar gewordene Idiome – das ist meine Welt. Was für meinen Umgang mit Literatur nicht immer förderlich ist: ein Buch kann noch so eine tolle Grundidee haben, wenn es nicht packend und fantasieanregend geschrieben ist, lege ich es weg, so gern ich es vielleicht – eigentlich – lesen würde. Skurille Gedankenspiele, absurde Szenarien, selbst gesponnen und geschrieben oder als Leser nachvollzogen: darin fühle ich mich pudelwohl. Wir bleiben im Tierreich: bei den Kneipenlesern bin ich noch Frischling und freue mich schon wie Bolle auf die neue Saison und all die schönen Abende, die da kommen mögen. Im richtigen Moment werde ich auch dann nicht sprach-los sein, versprochen!

Jule 12.2013

http://www.juliaures.de/

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