Maria

In der Regel ist die erste Frage, die sich jemand beim Lesen eines Vorstellungstextes stellt, Folgende: Wie kamst du eigentlich zu den Kneipenlesern? In meinem Fall lässt sich die Frage relativ einfach beantworten, nämlich „Über Nacht“. Diese Lesung aus dem Jahr 2011 war meine allererste Kneipenlesung, in der ich mein Hobby Lesen perfekt einbringen konnte und wenn es dann auch noch Menschen gibt, die mir gern zuhören, bin ich eigentlich wunschlos glücklich. „Eigentlich?“, mag sich der geneigte Leser an dieser Stelle fragen. Ja, eigentlich: Denn, wenn ich gerade nicht kneipenlesend mit dem weltbesten Team durch die Cafés Ostermann und Röhren tingle und den „Mond von Wanne-Eickel“ anheule, studiere ich Linguistik, um irgendwann einmal das schmeichelnde Kürzel M.A. tragen zu dürfen.
Und was liest du am liebsten (vor)? Am liebsten lese ich (aus) Krimis und Thriller(n vor). Dementsprechend sind auch viele Bücher dieses Genres in meinem Bücherregal vertreten. „Moment mal, du liest doch total häufig aus ‚Harry Potter‘ vor!“, lese ich deine/Ihre/eure Gedanken und muss dabei ein bisschen schmunzeln. Ja, das ist auch richtig. Die Wizarding World, also das Universum rund um „Harry Potter“ und „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“, reizt mich aus den unterschiedlichsten Gründen ungemein, aber um der Vielfalt willen bin ich durchaus auch bereit, dir/Ihnen/euch aus den „Känguru“-Büchern von Marc-Uwe Kling vorzulesen.
Und was machst du sonst so bei den Kneipenlesern, wenn du nicht gerade vorliest? Neben der Vorlesefunktion habe ich mich inzwischen schon häufiger getraut, mir meine fünfzehn Minuten Ruhm trällernd abzuholen und unterstütze daher die Musiker mit meiner Stimme. Ansonsten darf ich mich für den ein oder anderen Beitrag im Blog oder auf der Facebook-Seite verantwortlich zeichnen. Dabei singe ich aber nicht… oder zumindest nur ganz, ganz selten. 😉

 

Maria 5.2013

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