Maria

Am Anfang war das Nichts. Dann kamen Licht, Tiere, Pflanzen, Menschen, Umweltverschmutzung, Internet und Facebook. Im Jahr 2011 kam ich – und zwar zu den Kneipenlesern, die zwei meiner Hobbys in perfekten Einklang bringen: Lesen und lesen lassen.

Seit November 2011 lese ich nun regelmäßig mit und verfasse den ein oder anderen Beitrag auf der Facebook-Präsenz der Kneipenlesung und wenn ich mich dazu durchringen kann, gebe ich mein hohes C zum Besten und beschalle das Publikum auf musikalischer Ebene, das ist zum Glück aber eher eine Seltenheit.

Worte bestimmen den größten Teil meines Lebens, sowohl in meiner Freizeit als auch im Beruf, denn wenn ich gerade nicht mit den Kneipenlesern eine tolle Zeit habe, studiere ich Germanistik und Philosophie. Möglicherweise habe ich deshalb meistens einen (dummen) Spruch auf Lager – und dennoch „bin ich mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groß noch klein“, um mich mit den Worten von Sokrates aus dessen Apologie zu beschreiben.

Was schlussfolgern wir also daraus? Nach René Descartes ist die Antwort: „Ich denke, also bin ich.“

Maria 5.2013

http://visualmind1.wordpress.com/

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