Dichtkram des Monats

Steppvisite

Das ist mir nicht geheuer, dieses Klopfen.
Ich frage mich, ob es wohl zu was führt,
wenn man das einmal wirklich dechiffriert.
Ach was, verloren wären da nur Hopfen

und Malz! Denn dem Bedeutung aufzupfropfen,
das hieße doch nur, dass man Zeit verliert.
Da hampelt jemand sinnlos durchs Geviert
und zieht und zupft, grad so wie steter Tropfen

den Stein höhlt, fortgesetzt an meinen Nerven
und raubt mir letzte seelische Reserven!
Nicht fähig mich zum Ausgang hinzuschleppen,

fahr ich durch meine Haare, die ergrauten,
erkennend, dass es Zeit ist sich zu outen:
Ich habe keine Ahnung vom, äh, Steppen.

Joachim Schwarzmann

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