Alle Beiträge von Didi

Zurück aus Südeuropa

Den Weißwurstäquator zu überqueren ist ja immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis. Auf der Suche nach Abenteuer und Welterfahrung machten wir uns in diesem Jahr nach Süden auf, nur um festzustellen, dass das Ballfieber auch hier grassiert.  In der Bischofsstadt Bamberg entdeckten wir Flüsse und Hügel, Rauchschinken und Rauchbier auf der Campinginsel. Die Stadt des deutschen Meisters und Pokalsiegers empfing uns freundlich bis heiter nur zeitweilig etwas kühl.  Bamberg ist eine Reise wert, verwirrt manchmal durch seine Menschen und deren Verhaltensweisen und Sprache – aber das war es ja, was wir suchten.

Gestärkt und Gerüstet können wir jetzt in die Sommerpause starten – König Fußball sei es gedankt – und freuen uns auf die nächste Saison mit neuen Themen

Eure Kneipenleser/in

Unter die Räder gekommen: Sneak preview für die Paderborner Literaturtage

Kaum war der Frühling ausgebrochen, die Literaturtage angepfiffen, der Bundespräsident gewählt und die ersten Biker ins Krankenhaus eingeliefert, wurden sie, der Frühling und die Biker,  mit einer rundum gelungenen Lesung im Cafe Röhren bedacht. Frühling und Räder, die Vorankündigung hier im Blog versprach den Schraubern viel – doch konnten die Kneipenleser das Versprechen auch halten? Das Publikum lauschte eng aneinandergepresst den Darbietungen der Lesenden – viel war die Rede von geliebten Fahr – zeugen, Opfern der Straße, von Menschen im Verkehr – die Kneipenleser wären nicht Kneipenleser, würden sie nur beim Vordergrund der Vorankündigung stehen bleiben. Ihr Blick schweifte Ab zum russischen Rocknroll, dem Berliner Verkehr in verschiedenen Ausprägungen und pubertäten Fluchtfantasien. Eingerahmt von den Wischmeyerfiguren „Tierfreund“ und „Treckerfahrer“ bot sich dem vollen Cafe ein unterhaltsamer Abend zum Einstieg in die Paderborner Woche der Literatur, erfüllten sich die Versprecher dieses Blogs.  Bedauerlicherweise allerdings blieb das archaische Trimmrad doch in der Hand des Opfers liegen. Doch verweilt der Reisende nicht lang bei den Erfolgen gestriger Tage – weiter gehts am Samstag im Ideenraum mit „ungehobelt“ –

Angepasste Anmoderation

Es war schon schön kuschelig

Herrschaftszeiten, war das voll !!

Eine schöne Lesung zum Beginn des Jahres. Vor gut gefülltem Cafe Röhren konnten unsere herrschaftlichen Rezitationen und lästerlichen Lieder ihre volle Breitseite entfalten. Mit Spannung warteten alle auf die Auflösung der Prinzessinnensicht auf die „erste Nacht“ über die Pause – Sandra zeigte uns weibliche Gedankengänge des Tages danach. Die herrlich männliche Sicht dagegen stellte Maria vor. Es dauerte eine Weile bis das Publikum bei der vermeintlichen Dissertation unseres herrschaftlichen ehemaligen Verteidigungsministers anfing zu murren – genau darauf hatte Achim gewartet und zog das Niveau wieder vom europäischen Einigungsprozess auf die Ebenen der Kneipenlesung. Zuletzt wies Hagen noch auf unsere Bemühungen den Herrn Präsidenten zu einem Urlaub umsonst in Hannoverschmünden zu verführen hin und hatte damit dann den Rest der Zuhörer und Zuhörerinnen auf seiner Seite. Auch nach dem Lesen noch ergaben sich viele Gespräche über das herrliche Thema.  Erst, als  für die nächste Lesung die Stihlsäge in den Saal getragen wurde, verflüchtigten sich die letzten Getreuen in die frostige Nacht.

Auf ein gutes neues Jahr 2012

Würdevolle Weihnachtslesung

Die Plätze waren schon länger ausgebucht, die Fans wussten, worauf sie sich einließen. Es war eine schöne Veranstaltung mit altem und neum Publikum zur letzten Lesung im Jahr. Die Zuschauer und Zuschauerinnen wurden beraten für ihre Weihnachtsgeschenkeauswahl, entführt zu entlegenen Plätzen des Universums und zum Friseur, ihnen wurde der Kolummnenspiegel vorgehalten, den sie auf dem Weg zu Freunden und Verwandten zum Fest durchaus akzeptieren sollten, ja selbst vor Kalauern schreckte man nicht zurück. Alles nahmen sie willig hin, als warteten sie nur auf das finale gemeinsame Absingen der Weihnachtslesungshymne: „Baum, Baum, Baum, Baum…“  Alle Anwesenden wurden gleichermaßen zu Akteuren, fieberten mit, ließen ihre Freude lauthals aus den Kehlen klingen. So wird dieses Liedchen wohl unter dem ein oder anderen Weihnachtstännchen dieses Jahr nahezu fehlerfrei rezitiert werden.

Wir wünschen allen Gästen, dem Team vom Lenz und unserem Unterstützer Volker ein frohes Weihnachsfest und freuen uns auf ein Wiedersehen im Januar.

Bandname gesucht!!!

Wie schon bei der letzten Lesung angekündigt ist die Kneipenlesungsmucke dabei es auch einmal auf eigenen Beinen zu versuchen. Einen Gig hat es schon gegeben, verstärkt und mit voller Power der legendären Bluesband U.S.E.D., rockten wir bis der Herrgott uns den Strom abschaltete. Scheinbar ist doch allzu Lästerliches im Programm, die Power zu groß, niemand weiß es – doch bevor wir uns nun  im Frühling mit einem vollen Programm in das Lenz trauen, brauchen wir natürlich einen Namen für das Konzept, was ja schon seit Jahren bei den Lesungen bekannt geworden ist:

Vielleicht hat ja eine/r von euch eine zündende Idee und ist bereit, sie hier als Komentar abzulassen – wir sind gespannt, eure  Fritz,  Senny, Achim und Karin