Dichtkram des Monats

Besser, ich sage, was ich denke, wenn ich sehe, dass ich spreche,
als zu wissen, was ich, wenn ich denke, sehe, dass ich tu.
(Oswald Egger)

Doch zu glauben, dass ich wüsste, wenn ich tue, was ich sage,
dass ich spreche, weil ich sehe, dass ich denke, wäre dumm.
Und zu tun, als ob ich dächte, wenn ich sehe, dass ich spreche,
wäre, wenn ich wüsste, was ich sage, dümmer als gedacht.
Deshalb denke ich, ich sehe, was ich sage, wenn ich spreche,
und ich schreibe, was ich tue, weil ich weiß, dass ich es seh‘.
Und das läuft darauf hinaus, dass ich tute, wenn ich blase,
wie ich blase, wenn ich tute: und das macht dann ganz viel Wind.
Doch es ist auch durchaus möglich, dass ich schlichtweg nicht verstehe, was ich immer wieder lese, immer noch und noch einmal.

Mitmachlesung Nachlese

Eine schöne Mitmachlesung, es hat sehr viel Spaß gemacht unser Publikum lesen zu hören. Anbei die Setlist mit Links zum weiterklicken…

Autor Titel
1.1 Daisy Höcker Auto und Unentschieden
1.2 Kristin Fieseler Strukturformel
1.3 Corinna Anhalt Auf der Bühne
2.1 Georg Lorenz Pauls Vater berichtet
2.2 Uwe Stephan Über eine beliebte Jahreszeit
2.3 Joachim Schwarzmann Zu einem Satz von Oswald Egger
2.4 Mathias Rooch Botschaften deiner Seele
2.5 Ulrich Pietsch Die Beratung aus Tausendundeiner Nacht
3.1 Stefan Freise Flut – Remix
3.2 Helga Uffelmann Raumforderung
3.3 Werner Roth Homöopathische Nachwehen
3.4 Sandra Freise Zieh mich aus

…und natürlich Fotos mit allen Leserinnen und Lesern!

MitmachlesungEins

Mitmachlesung Zwei

Klingelton des Monats

Was wuselt denn da im Müllhaufen der Geschichte?

Vierzehn Noten, die es in sich haben:
Zum Verständnis des Gehalts dieser Komposition wird Notenlesenkönnen oder Notenlesenkönner kennen vorausgesetzt, zur Beurteilung ihrer politischen Korrektheit nur wenig mehr.

(Partiturauszug, mit freundlicher Genehmigung des Komponisten)

Klingelton.mp3
Klingeltonpartitur.pdf