Anekdote des Monats

Wussten Sie schon,
dass der große Johann Sebastian Bach eigentlich Jovan Sebastijan Potok hieß, sich seiner bosnischen Wurzeln aber derart schämte, dass er anno 1708 bei seiner Übersiedlung von Ilidža nach Weimar sich nicht einfach nur umbenannte, sondern seine gesamte Vergangenheit neu erfand, ja im Laufe der Zeit sogar seine aus der Heimat mitgebrachten Kompositionen umschrieb? Ein Großteil seiner Musik war ursprünglich im auf dem Balkan so beliebten 7/8-Rhythmus geschrieben. Erst 1722 in Köthen wurden beispielsweise aus den wilden „Preludija i fuge“ des „Vruća Harmonika“ die langweiligen Präludien und Fugen des wohltemperierten Klaviers.
Und erst jetzt, nachdem eine banja-lukische Raumpflegerin im Fundus des Bach-Archivs Leipzig auf die originalen Manuskripte des C-Dur-Präludiums stieß und ihre Entdeckung publik machte, scheint man sich langsam damit abzufinden, dass der berühmteste Thüringer und sechstberühmteste Deutsche – ein Bosnier ist.
Hier ein Exzerpt der o.g. Komposition für Akkordeon* und Hackbrett:

*: Unglaublich auch, wie weit der geniale Potok seiner Zeit voraus war: für ein Instrument zu komponieren, bevor es überhaupt erfunden war!

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