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Paderborner-Land-Lied

Ich liebte ein Mädchen in…
Hövelhof, die war sehr lieb, doch ein bißchen doof.
Schwaney, die hatte immer ihr’n Sohn dabei.
Borchen, sie wollte mir nicht gehorchen.
Lichtenau, von der war immer der Mann blau.
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Ich liebte nen Jungen in…
Holtheim, der bestrich mich gern mit Holzleim.
am Dom, wir trieben’s ohne Kondom.
Atteln, der ließ sich trensen und satteln.
am Monte, schade, daß er einmal nur konnte.
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Ich liebte ein Mädchen in…
Asseln, wir ließen die Handschellen rasseln.
Schlangen, sie starb fast vor Verlangen.
Wewer, sie benutzte danach immer Zewa.
Mastbruch, war gar kein Mädchen, huch.
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Ich liebte nen Jungen in…
Ostenland, der stand auf’m Flohmarkt mit Restpostenstand.
Büren, doch da konnt’ ich gar nix bei spüren.
Verlar, der trug nix unter dem Talar.
Husen, der kniff so schön in meinen… Po.
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Ich liebte ein Mädchen in…
Delbrück, ich hatte bei ihr aber kein Glück.
Wünnenberg, von der ich mir die Sünden merk.
Elsen, ihre Schönheit erweichte die Felsen.
Dörenhagen, bis ihre Eltern was vom Stören sagen.
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Ich liebte nen Jungen in…
Thüle, der pfiff auf meine Gefühle.
Sande, der bekam rein gar nix zu Stande.
Iggenhausen, so wild, wir bekamen Ohrensausen.
Hamborn, der betörte mich mit dem Alphorn.

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Ich liebte ein Mädchen in…
Marienloh, ich war überfordert von ihrer Libido.
der Südstadt, da hatte ich bald die Anstiege satt.
Dahl, die hatte im Nabel ein Muttermal.
auf dem Kaukenberg, neben ihr fühlt’ ich mich wie’n Gartenzwerg.
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Ich liebte nen Jungen…
in Schloss Neuhaus, der ließ im Kirchenchor die Sau raus.
im Goldgrund, dank Goldpils war er kerngesund.
Neuenbeken, der war bekannt an allen Theken.
auf der Lieth, der hatte ein großes… Auto.
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Doch dann wurd es mir in Paderborn zu klein
und ich zog in ganz OWL ein:
Ich liebte ein Mädchen in…
Bielefeld, sie lebte zu lange von meinem Geld.
Gütersloh, die war über meine Güter froh.
Lemgo, das liebte mich genauso.
Stukenbrock, sie ließ mich ganz schnell unter ihren Rock.
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Ich liebte nen Jungen in…
Vlotho, im Internet gibt’s von uns ein Foto.
Detmold, der zeigte mit sein Zahngold.
Steinheim, leider ging ich ihm auf den Leim.
Ich liebte den Pudding aus Bielefeld, der kostete mich Figur und Geld.
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Ich liebte nen Mädchen in Halle,
jetzt ist das Lied auch alle.

Vielen lieben Dank an grandiose Reimvorschläge an Hagen, Anne, Rainer, Jule, Christian, Robi, Christoph uvm.

Tapetenwechsel – Lenz

„Rauhfaser war gestern“. So versicherte uns zumindest der „Fachberater“ aus dem inzwischen 16 Kilometer entfernten Baumarkt. Höchste Zeit also für eine Tapetenwechsel: Blümchenmuster fürs Wohnzimmer, Fototapete „Blaue Lagune“ fürs Schlafgemach – oder doch lieber nochmal umziehen, um sich einfach überraschen zu lassen? Wir lesen von der Suche nach neuem, der Sucht nach Veränderung, sei es der eigenen vier Wände, sei der eigenen Postleitzahl.

Und wenn ihr Zuhörer ordentlich mithelft, sieht der Lenz entweder wieder wie neu aus – oder steht ganz woanders. Wie ihr wollt!