19.12.2004 X-Mas Reloaded
Weihnachten schleicht sich durch unser Leben wie die schwarze Katze durchs Treppenhaus. Aber, daß Weihnachten mehr sein kann als nur ein Anschlußfehler, das möchten wir mit unserer nun schon traditionellen Weihnachtslesung zeigen. Die Geschichten werden natürlich wieder neu sein, damit keine Gefahr besteht, in Morpheus Arme zu sinken. Zumal wir das bewährte Konzept der Trinität (Leseblöcke) beibehalten. Wir wollen die Schlüsselmacher sein, die Euch den Zugang zu den Texten ermöglichen. Ob lustig, skurril, besinnlich oder ernst, lasst Euch überraschen, was hinter den Türen verborgen sein wird. „Alles beginnt mit einer Entscheidung“. Die können wir Euch nicht abnehmen, aber wenn Ihr sie getroffen habt, prophezeien wir Euch zwei gut gefüllte, weihnachtlich verpackte Lesestunden. Unser bester Spezialeffekt ist dabei immer noch der kostenlose Eintritt zur Lesung im „Lenz“ ab 21:00 Uhr.
01.12.2004 »Vierundzwanzig Türen« - Diözesanmuseum Paderborn
Türen trennen uns zwar von dem Dahinterliegenden, aber sie ermöglichen gleichzeitig auch einen Übergang. Niemand braucht vor verschlossenen Türen stehen, wenn das Kneipenlesungsteam mit seinen Texten die Tore berührt, um sie zu öffnen. Schlüssel zu den Türen werden unsere Texte sein, die sich mit solchen Durchgängen beschäftigen. Weil diese oft gefährdet sind, werden ihnen zum Schutz manchmal Fabelwesen und Dämonen zur Seite gestellt. Aber keine Sorge, wir verbannen diese Wesen in unsere Geschichten, wo sie für uns und die Hörer/innen unschädlich werden. Aber ist so eine Tür erst einmal geöffnet, breitet sie schützend ihre Flügel aus. Nicht nur geflügelte Pferde kommen in der Geschichte vor, sondern auch Boten sind mit mit Flügeln versehen. Hoffentlich auch unsere Geschichten, damit sie schneller zum Hörer finden. Wenn auch die Zahl 24 viele von uns sofort an einen Adventskalender mit seinen Türchen denken läßt, so soll unsere Lesung keinesfalls nur um das Thema Advent kreisen.
Lesung im Rahmen der Lesereihe des Diözesanmuseum, ab 18:00 (kostet Museumseintritt)
14.11.2004 Zum Fressen gern Hören — Museum in der Kaiserpfalz
Sonderlesung zur aktuellen Ausstellung um 16:00 Uhr
21.11.2004 Blutsauger und Vampiretten
Der November sei genau der richtige Monat, um das Gruseln zu lernen, meinte Dr. Acula und wir wagten es nicht, ihm zu widersprechen. Also präsentieren wir Euch diesmal Geschichten rund um das, was uns das Blut in den Adern gefrieren läßt. Ob Fledermaus (Blut!), Zahnarzt (mehr Blut!) oder Staubsauger (kein Blutß), Rüdiger und Uta Refson werden sicher mit dabei sein, wenn wir Euch so ganz nebenbei und ohne Lachgas zum lachen bringen werden.
Aber, wer weiß, vielleicht tauchen ja drei Sängerinnen auf und kommentieren unsere Lesung, für die wir auch diesmal weder Blutzoll noch Geld verlangen.
Denn verlangen nur ein wenig Aufmerksamkeit von Euch und schon kann es losgehen. Und wenn Ihr erst auf unserer Lesung angelangt seid, werden wir den Novemberabend dazu benutzen, um Euch mit Geschichten zu erbauen … die langen, dunklen Abende … so viele dunkle Winter – ab 21 Uhr in der Gaststätte „11. Gebot“
17.10.2004 Große Städte kleine Lichter
Wenn es stimmt, daß Städte ab 100.000 Einwohner Großstädte sind, dann ist – richtig! – Paderborn eine Großstadt. Grund genug für das Kneipenlesungsteam, über die Metropolen dieser Welt zu lesen, in sich das wahre Leben abspielt, ein Leben, das niemals zur Ruhe kommt. Die Millionen Lichter der Stadt machen die Nacht zum Tage, werfen aber auch genügend Schatten, in dem die kleinen Lichter ihren dunklen Geschäften nachgehen.
Keinesfalls dunkel, sondern vielmehr erhellend, sollen die kurzen Geschichten und Stücke sein, die wir Euch zu Gehör bringen wollen. Wir spannen den Bogen von Arnis bis Mexico City und machen damit Paderborn zur liebenswertesten kleinsten Großstadt Deutschlands.
Wenn Ihr mehr hören wollt (natürlich zum sonntäglich-kostenlosen City-Tarif) über Metropolen, ihre Bewohner und das merkwürdige Verhalten lesebereiter Großstädter zur Abendzeit, dann kommt um 21 Uhr in die Gaststätte „Lenz“.
19.9.2004 Tempus fugit
Vergangenheit ist das, was hinter uns liegt. Dabei blicken manche mit gemischten Gefühlen zurück, andere schmunzeln oder lachen nur über die alten Geschichten. Dabei können auch die neuen Geschichten, die wir ausgesucht haben, nur das Alte erzählen.
Gegenwart heißt der schmale Grat, auf dem wir Zeittänzer uns so sicher bewegen, als gäbe es keinen Abgrund. Doch der zwingt uns zum Sprung und nur so erreichen wir etwas Neues. Und genau deshalb lesen wir uns gegenwärtig noch durch die Archive.
Zukunft nennen wir den Horizont aus Zeit, der sich auf uns zubewegt. Viele mühen sich ab, zu erkennen, was dahinterliegt. Für wahre Vorhersagen gäben wir sonst was. Und wenn’s nur das Wetter von morgen wäre. Fast sicher können wir sagen, daß die Hörerinnen und Hörer unserer Lesung nur etwas Zeit mitbringen müssen. Diese Trilogie gibt’s wie immer zeitlos günstig, weil kostenfrei, um 21 Uhr im „11. Gebot“.
15.8.2004 FastziNation KornKreise
Es konnte nur eine Frage der Zeit sein, bis wir uns des Themas Alkohol annehmen würden. Schließlich lesen und leben wir in Kneipen. Also ab die Kronenkorken, aufgeschraubt oder entkorkt das Fläschchen, rein mit den Volumenprozenten und raus mit den hochprozentigen Texten. Für diesmal gilt das Reinheitsgebot nicht.
Alkohol enthemmt. Aber auch, wenn keiner von uns das Hemd auszieht, möchten wir Euch faszinieren mit übersinnlich Gelesenem aus der Zeit, als die Nation fast erstarrte über die Kreise im Korn. „Gibs’n das?“ lallten manche, aber am Morgen schwieg das Babyfon und der Hund brauchte sich auch nicht zu grämen, denn es war nicht seins.
Alkohol würde die Zunge lösen, heißt es. Lasst Euch also überraschen, ob das auch beim Kneipenlesungsteam so sein wird. Vorgelesen wird an diesem Abend ab 21:00 Uhr keinesfalls alkoholfrei, aber dafür ist — wie immer — der Eintritt frei.
18.7.2004 112-Notruf
„Bitte kommen sie schnell!“ So enden fast alle Notrufe, die bei unseren Freunden und Helfern eingehen. Wir lassen uns davon anregen und lesen Euch schnell was. Alles aus der Welt, die sich hinter Blaulicht und Sirene versteckt. Wo sich Frauen und Männer in Uniform für uns einsetzen. Wie heiß bewunderte Polizeibeamte, Jagd auf kaltblütige Verbrecher machen und coole Feuerwehrmänner heiße Brände löschen.
Aber weil die Herren in Grün auch schon mal Entenfamilien retten oder Leute, die nach einer heißen Nacht nicht mehr ihre Handschellen los werden, kommt natürlich auch bei uns der Humor wieder mal nicht zu kurz. Die geleistete Ermittlungsarbeit förderte ein bunt gemischtes Programm zu Tage.
Unser Einsatz ruft uns diesmal um 21:00 Uhr ins 11. Gebot. Dort werden wir Euch, ohne Verstärkung über Funk anzufordern, aus unseren Berichten und Texten vorlesen. Und wie der Notruf beim Vorbild, bleibt auch diese Lesung kostenfrei!
1.7.2004 Wir gehen aus — Zeltsommer Paderborn
Im Rahmen des Zeltsommers 19:30 bis 22:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr) http://www.zeltsommer.de
In Paderborn zählt der Sommer. Da will das Lesungsteam es mal angehen auszugehen, denn Kneipenlesungen müssen nicht in einer Kneipe gelesen werden. Nur gut, dass es in den Paderauen ein großes Zelt gibt, da werden wir Euch abholen und mitnehmen in die Welt der Bars, Cafés, der schillernden Konzerthäuser und schmierigen Imbissstände, der dunklen Clubs und der sauberen Autobahnraststätten.
Aber vielleicht verstehen wir auch alles auf unsere Art ein wenig anders und lesen Euch was über Motoren, Kerzen und Lichter, die ausgehen. Ihr könnt also davon ausgehen, dass uns die Ideen nicht ausgehen, denn wir bieten nahezu zwei Stunden Vorgelesenes.
Wie immer gibt es bei uns nicht nur Gelesenes sondern auch Gespieltes. Für das musikalische Gegengewicht zum Wort sorgen unsere gut aussehenden Musiker, die ab 20:00 Uhr (ausnahmsweise gegen 4 bis 5 EUR Eintritt) bewundert werden können.
20.6.2004 Krötenwanderung
Bei Geld hört die Freundschaft auf. Stimmt. Dort beginnt nämlich die Liebe. Und aus Liebe zum Geld lesen wir Euch Texte über das Zahlungsmittel Nummer Eins. Wenn die Kröten wandern, brummt die Wirtschaft, aber im „Lenz“ bleibt es hoffentlich ruhig, wenn wir lesen, wie die Mäuse im Keller durch die Kohle huschen. Brennt der Koks nicht, weil er nur gefärbter Schotter ist, war’s leider Falschgeld.
Falsche Blüten und Fünfziger gibt es in unserer Lesung keine, dafür jede Menge wertvolle und hochkarätige Texte, denn Kleingeld ist auch Mist und auf dem sitzen Mücken und Flöhe zuhauf. Zum Glück stinkt Geld nicht und so versuchen seit Tut-anch-Mammon die Menschen zum Gelde zu drängen und zu hängen.
Weil das Lesungsteam in Texten schwimmt, freut es sich auch diesmal wieder, sie unter die Leute zu bringen, ohne die Texte zum Fenster hinauszuwerfen. Aber aufgepasst: wir lesen nicht für Geld, sondern nur für gute Worte. Am 20.Juni wie immer ab 21:00 Uhr im „Lenz“.
29.5.2004 Hart gesotten — Peperoni Münster http://www.gemuesekultur.de/
Lesen geht durch den Magen. Da braucht es keinen wundern, wenn das Team der Kneipenlesung sich diesmal einen Gemüseladen als Präsentierteller für seine Geschichten ausgesucht hat. Aus dem reichhaltigen Angebot an frischen Texten der Saison suchen wir Euch die schmackhaftesten aus. Dabei bilden bewährte literarische Leckerbissen die Grundlage. Verfeinert mit Textbeilagen von zart bis hart entsteht so ein Ohrenschmaus, der für den Liebhaber rustikaler Leseschnitzel ebenso etwas bietet, wie für den Freund von veganischem Buchstabensalat.
Aufgelockert wird die Menüfolge auch diesmal durch die appetitanregende Tafelmusik unserer begabten Musiker, die im Dialog mit dem Lesungsteam immer wieder dafür sorgen, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein wird.
Wer eine Kostprobe unserer Lesefrüchte hören will, der komme am 29 Mai ins „Peperoni“, wo es ab 20:30 Uhr heißen wird: Obst — Gemüse — Literatur.
16.5.2004 Weibsbilder — Mannsbilder
Mann, Oh, Mann, schon wieder dieses Thema! Aber was sollen wir machen? Einige unserer Zuhörer brennen schon darauf und werden auch bei schwüler Mai-Hitze das „11. Gebot“ stürmen. Bei der Textauswahl schwillt unsere Mailbox bis zum Bersten an und nur handverlesene Stücke werden verlesen.
Aber vielleicht wird es ja gar nicht sonnig oder schlüpfrig feucht draußen und wir lesen Beziehungslos und voller Missverständnisse. Auch das werden so manche Hörer und Hörerinnen anziehend finden.
Wie es auch sei, wem das Thema auf den Wecker geht kann ja trotzdem kommen. Natürlich nur um Seine oder Ihre Vorurteile bestätigt zu wissen. Das pflegen von Vorurteile ist bei uns ganz schön günstig, denn wie immer lesen wir kostenfrei ab 21:00 Uhr in der Gaststätte „Das 11. Gebot“.
23.4.2004 Erlesenes zur Nacht
Auch dieses Jahr werden wir an der Veranstaltungsreihe „Erlesenes zur Nacht“ der Stadt Paderborn teilnehmen. Da wir erst in letzter Minute von dem Termin erfahren haben, hier nur eine kurze Programmankündigung.
Seid einander zugetan — 20:00 bis 21:30 Uhr im Lenz
Harmonische Lesung voller Leidenschaft, in der das Kneipenlesungsteam auch ohne Tischgeiger mit dem Publikum zärtliche Bande knüpft. Trotzdem! Auf die Ohren gibt es reichlich mit Musik und Literatur.
Nächtliche Vergnügungen — 22:30 bis 0:00 Uhr im 11. Gebot
Feuchte Nächte und Nebel an der Pader, wo sich liebestrunkene Überzeugungstäter und überzeugte Liebestöter gute Nacht sagen. Da rettet sich das Kneipenlesungsteam lieber in die Südstadt ins 11. Gebot, um die Nacht zum Tage zu machen.
18.4.2004 Jäger und Sammler
Viele Leute sammeln mit großer Leidenschaft alles, was sich nur irgendwie anhäufen lässt. Vom früheren Beeren- und Pilzsammler über den klassischen Briefmarkensammler, spannt sich der Bogen bis hin zum Sammler von Kronenkorken oder von Gipsabdrücken von Schlaglöchern.
Echte Sammelwütige machen dabei regelrecht Jagd auf ihre Objekte, womit wir auch schon bei den Jägern wären. Viele gehen mit großem Ernst an die Sache, es geht aber auch anders, gibt es doch viele, die jagen nur so aus Spaß.
Womit wir bei uns selbst wären, dem Kneipenlesungsteam. Das macht nicht nur Jagd auf Texte, es sammelt die auch noch. Hat es dann genügend beisammen, stellt sie diese liebevoll zu einer Lesung zusammen. Dann braucht es nur noch einen gemütlichen Ort, an dem wir Euch unsere Sammelobjekte vortragen kann. Den haben wir diesmal wieder im „Lenz“ gefunden. Dort gibt es ab 21:00 Uhr die Sammlung (Schnäppchenjäger aufgepasst!) für Euch kostenlos.
4.4.2004 Wild Wild Western — Detmold, Gaststätte „El Sol“
„Flüchtig“ hieß es am 15.02. vor 38 Jahren und darin war ein Mann ohne Colt zu sehen, der gegen jede Menge Rauchende Colts kämpfen musste. Die gibt es in unserer Lesung zum Glück nicht. Aber die Hörerinnen und Hörer sollten sich auf einen schnellen Wortwechsel einstellen, wenn der Wilde West(fal)en nach Detmold kommt.
Zwei glorreiche Stunden erzählen Die mit dem Buch tanzen von einsamen Lesern auf ihren Pferden, die Mit gezinkten Dollars bezahlen und Bis zum letzten Tropfen Whisky kämpfen. Vielleicht spielt wieder Der unheimliche Klavierspieler Erbarmungslos auf seinem Instrument, während wir aus unserer schwarzen Satteltasche, die wir ständig bei uns tragen, ein interessantes Buch ziehen, aus dem wir Euch vorlesen.
Und weil wir schneller lesen als unser Schatten, könnt Ihr Eure Handvoll Dollars stecken lassen und seid eingeladen zum großen Showdown, diesmal allerdings nicht um 12 Uhr Mittags, sondern um 21 Uhr abends im „Saloon El Sol“ Detmold, Lützowstraße 2 (Ecke Bielefelder Str.).
21.3.2004 Schön, dass wir drüber gesprochen haben
Und noch schöner, dass wir darüber lesen werden! Über das Alltäglichste überhaupt. Nicht über Essen, Trinken, Schlafen oder Sex. Obwohl genau das massenhaft darin vorkommt. Nämlich in der Kommunikation. Von der hat ein Philosoph (Wittgenstein) mal gesagt, man könne nicht nicht kommunizieren. Böse Zungen behaupten, er habe dabei eben nicht an Männer gedacht.
Tatsächlich nutzen wir alles, um zu kommunizieren. Seit die Technik sich ihrer angenommen hat, mit unglaublichen Auswirkungen, ernsten und komischen. Aber, je leichter die Kommunikation, desto bescheidener der Inhaltß
Keinesfalls bescheiden ist der Inhalt unserer hochkarätigen Lesung. Ohne Telefon, E-Mail, Pager SMS oder SIM findet hier Kommunikation noch mündlich statt. Sagenhafte 120 Gesprächsminuten und ungleich mehr als lächerliche 160 Zeichen bietet das Kneipenlesungsteam kostenfrei an, ab 21:00 Uhr in der Gaststätte „11. Gebot“.
15.2.2004 Wild Wild Western
„Flüchtig“ hieß es am 15.02. vor 38 Jahren und darin war ein Mann ohne Colt zu sehen, der gegen jede Menge Rauchende Colts kämpfen musste. Die gibt es in unserer Lesung zum Glück nicht. Aber die Hörerinnen und Hörer sollten sich auf einen schnellen Wortwechsel einstellen, wenn der Wilde West(fal)en nach Paderborn kommt.
Zwei glorreiche Stunden erzählen Die mit dem Buch tanzen von einsamen Lesern auf ihren Pferden, die Mit gezinkten Dollars bezahlen und Bis zum letzten Tropfen Whisky kämpfen. Vielleicht spielt wieder Der unheimliche Klavierspieler Erbarmungslos auf seinem Instrument, während wir aus unserer schwarzen Satteltasche, die wir ständig bei uns tragen, ein interessantes Buch ziehen, aus dem wir Euch vorlesen.
Und weil wir schneller lesen als unser Schatten, könnt Ihr Eure Handvoll Dollars stecken lassen und seid eingeladen zum großen Showdown, diesmal allerdings nicht um 12 Uhr Mittags, sondern um 21 Uhr abends im „Saloon Lenz“.
18.1.2004 Dicke Kisten ziehen runter
Umzug und andere größere Problemzonen
Mit Umzügen kennt sich das Kneipenlesungsteam aus. Es zieht jeden Monat von einer Kneipe in die andere. Manche schaffen das mehrmals am Abend. Schwieriger ist es, mit einem ganzen Hausstand in eine neue Wohnung zu ziehen. Da gilt es, ausreichend Kartons zu besorgen, willige Helfer aufzutreiben, Fahrzeuge zu organisieren und natürlich Kaffee und Brote bereitzustellen.
Es heißt: dreimal umgezogen ist wie einmal abgebrannt. Ausgebrannt fühlen sich dann diejenigen, die mit einem 3-Meter-Sofa im Treppenhaus eines Altbaus stecken. Da gibt’s kein vor und zurück. Und kein auf, sondern nur ab gibt’s, wenn Bücherkartons von Neulingen überladen werden!
Aber allen Neulingen sei gesagt: unsere Lesung ist bestimmt nicht überladen. Die Bücher schleppen wir, ihr braucht nur zuhören. Und das nicht bei -10 Grad Celsius im Wind, sondern kuschelig warm im 11. Gebot, wo wir die dicksten Umzugskisten gänzlich kostenfrei öffnen für alle, die dort bis 21 Uhr erscheinen.
